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Montag, 27. Januar 2014

Atma Kriya Yoga und Negativität



Atma Kriya Yoga hilft unserer spirituellen Entwicklung. Einige, die in die Praxis des Atma Kriya eingeweiht wurden, hören wieder damit auf, aus verschiedenen Gründen. Ein Grund sind die negativen Gefühle oder Schmerzen, die das Ausüben von Atma Kriya Yoga hervorrufen kann. 
Dazu wurde Sri Swami Vishwananda in einem Satsang befragt und hier nun seine Antwort:

Frage:
Nachdem sie Atma Kriya praktiziert haben, bemerken die Menschen viele negative Dinge in sich. Sie spüren eine Menge Negativität anstelle Freude und Liebe. Das hält sie vom praktizieren ab. Wie erklärt man ihnen das?

Antwort
"Nun, das ist normal. Hat nicht Christus gesagt: 'Mische nicht alten Wein mit neuem'? Sonst wird er kippen und verderben. Was muss man also tun? Man muss ihn zuerst leeren. Und das ist, was Atma Kriya macht.

[SV singt]: Satyuham partanam dweyto, Darvash pashtada padum.

Dasselbe steht in den Veden, was bedeutet, dass, wenn man neue Dinge mit den alten vermischt, muss man sich einer Sache entledigen. Ansonsten verdirbt alles.
Warum erwachen diese Dinge? Weil sie in der Person vorhanden sind. Zuerst muss das beseitigt werden. Wenn eine Person es ernst meint mit ihrer Praxis, wenn sie aufrichtig praktiziert, spielt es keine Rolle, was herauskommt. 
Die Praxis erweckt alle Negativität, damit man es ändern kann – vorankommt – und sich dessen entledigt. Sonst wird man immer in der Illusion bleiben. Bei Atma Kriya geht es nicht um Illusion. Es geht um die Wirklichkeit dessen, wer Du bist. Es ist nicht nur ein Wort, um Dich glücklich zu machen. Nein, es geht darum, dass Deine Praxis Dich glücklich macht und es ist kein Glücklichsein, bei dem man sagt: 'Ok, ich bin glücklich, fröhlich. Fertig.' Nein. Es geht darum, das innere Glück von innen nach außen zu bringen. 

Nutze es. Es sorgt dafür, dass Du in diesem Leben verwirklicht wirst. Du brauchst keine zehn Leben zu warten. Erarbeite es Dir jetzt. Du hast die Gelegenheit. Tue es jetzt!"

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