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Mittwoch, 2. September 2009

Dienen


Swami Vishwananda sprach in einem Satsang über den Dienst am Nächsten:
"Die Menschen bringen viele Dinge dar, um Gott zu erfreuen. Grosse, grosse Dinge im Äusseren – aber alles kommt von ihm. Er selbst gibt es uns. Also nehmen wir nur, was von ihm gegeben wurde und bringen es ihm wieder dar. Diese Liebe, die wir in uns haben, ist auch ER Selbst. Es liegt an uns, diese Liebe zu entfalten. Wir können uns betätigen und Dienst im Äusseren leisten, so wie viele Organisationen einfach eine Menge Dinge kaufen, um sie einem armen Land zu spenden. Heisst das Dienst leisten? Man kann immer 100 Euro im Monat auf ein Spendenkonto geben und sagen: 'Das bedeutet für mich Dienst am Nächsten.' Jedoch, kaum ist der Moment vergangen, weiss man nicht einmal mehr, was weiter damit geschieht. Aber wenn ihr losgeht und euch direkt daran beteiligt, entsteht eine andere Freude. Die Freude, von der Gott will, dass ihr sie entfaltet. Manche sagen: 'Ja, aber ich habe keine Zeit einfach so loszugehen und zu dienen.' Sie denken, Dienst für andere bedeutet, dass man dafür gleich nach Afrika gehen muss.
Direkt neben euch stirbt vielleicht euer Nachbar oder er ist hungrig und ihr denkt an Indien und Afrika. Aber darum wird Gott sich kümmern. Der Dienst für andere beginnt in eurer Nähe, in eurer direkten Umgebung. Hört auf, diese Unterscheidungen zu treffen, befreit euren Geist von diesen Unterschieden und erkennt überall denselben Weg. Dient, wann immer ihr könnt, und helft, wann immer ihr könnt. Jai Gurudev."


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